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KRIEG IN DER UKRAINE:
HUMANITÄRE HILFE

Heute kämpft das ukrainische Volk gegen den Feind, der dem Land Ukraine seine Souveränität und sein Bestehen absprechen will. Das tut er mit Worten und Gräueltaten und gibt sich dabei zynisch als Freund und Bruder aus. Wir fühlten und fühlen uns jedoch in keiner Weise mit ihm verbunden, egal, was die Kreml-Propagandisten, Putin und seine Schergen in ihrem offiziellen Narrativ verbreiten.

Dieser Krieg bedeutet für die Ukraine bereit mehrere Tausend Opfer, darunter hunderte Kinder, hunderte zerbombte Orte. Dieser Krieg zwang Millionen Menschen zur Flucht.

Heute mussten Ukrainer:innen im Zentrum zivilisierten Europas, das das Gebot “nie wieder” (angeblich) hoch auf seine Fahnen schrieb, erfahren, was Krieg, Mord, Bombardements, Blockade, Plünderung, Massengräber sowie das Leben ohne Wasser, Essen, Heizung und Strom sind. Die Welt schaut unterdessen auf Bilder, die man in Europa eher aus der Zeit vor 80 Jahren oder aus Filmen vermuten würde. Dabei sind sie das Beweismaterial über Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit für die künftigen internationalen Gerichtsverfahren. Wir hoffen auf die Gerechtigkeit und darauf, dass sich Russland, Putin und alle seine Verbündeten eines Tages vor Gericht verantworten müssen.

Wir, das Gedankendach-Team, engagieren uns vom ersten Kriegstag an und tun alles, was uns möglich ist, um den Sieg herbeizuführen. Unter anderem

  • sprechen wir über den Krieg und die Lage in der Stadt mit deutschen Medien;
  • helfen geflüchteten Menschen, von denen es in der Region über 50.000 gibt;
  • sammeln Spenden vor Ort für die lokale Verteidigungstruppen (Landeswehr);
  • werben gemeinsam mit unseren Partnern und Freunden vom IKGS an der LMU München um Spenden für die Bedarfe in der Bukowina, aber auch darüber hinaus, für die ein deutsches Konto eingerichtet wurde; 
  • empfangen Hilfslieferungen aus dem Ausland und verteilen Hilfsgüter. Das geschieht mit der Unterstützung der Jurij Fedkowytsch Universität Tscherniwzi, der Universität Stefan cel Mare in Suceava (Rumänien) und dank dem persönlichen Engagement des Prorektors der Universität Suceava Stefan Purici;
  • leiten Hilfsgüter über unser Netzwerk in die anderen Städte, die unter Kriegsgeschehen leiden sowie direkt an die Front weiter.

FEBRUAR – MÄRZ

Spendenaktion. IKGS+Gedankendach

Bereits am zweiten Tag nach dem Kriegsbeginn richtete unsere Partnerinstitution, das IKGS an der LMU München, ein Spendenkonto für uns ein. Der Spendenstand am 17.3 ist sehr beeindruckend: Es sind 115.702 Euro zusammengekommen! Aus dieser unglaublichen Summe wurden bereits viele Güter (Medikamente, Hygieneartikel, Powerbanks, Schlafsäcke und warme Stiefel) bestellt und drei Hilfstransporte (mit)finanziert. Sie sind in Tscherniwzi an folgende Einrichtungen gegangen

  • universitäre Studentenwohnheime in Tscherniwzi, die jetzt als Unterkünfte für Geflüchtete genutzt werden,
  • lokale Verteidigungstruppen,
  • Militärkrankenhaus in Tscherniwzi
    sowie direkt an die Soldaten im Einsatz an der Front (ein Teil der Schlafsäcke, Powerbanks und Medikamente).

Wir sind jeder Person, die gespendet hat, sehr dankbar! Ein besonderer Dank gilt allen Kolleg:innen im IKGS, die uns so großartig unterstützen.

Humanitäre Hilfe vom Universitätsklinikum Halle

Das Universitätsklinikum Halle startete vor Kurzem das Projekt „Ukraine-Hilfe“. Im Rahmen dieses Hilfsprojektes wurde ein LKW mit 6 Paletten voll mit Medikamenten, Hygieneartikeln und Kleidung nach Tscherniwzi geschickt. Koordination und Logistik übernahm die Organisation “Humanitäre Hilfe Ukraine e.V.”. Am frühen Morgen, den 18.März, kam der LKW in Tscherniwzi an, die Hilfsgüter wurden von vielen freiwilligen Helfer:innen ausgeladen und sortiert. Die Empfänger der humanitären Hilfe sind

  • Kinderkrankenhaus in Tscherniwzi,
  • Unterkünfte für Flüchtlinge, 
  • Militärkrankenhaus in Odessa,
  • Krankenhäuser in Kyiv, Zhytomyr und Mykolajiw,
  • sowie einzelne Personen in diesen Städten. Z.B. wurden wir extra um das Medikament L-Thyroxin gebeten, weil es in den Apotheken nicht mehr zu bekommen ist.

Dem Universitätsklinikum Halle und der NGO Humanitäre Hilfe Ukraine e.V. gilt unser großer Dank!

Private Hilfe von Freund:innen

Am 12. März erreichte uns eine Hilfslieferung, die privat von unseren Freund:innen initiiert wurde: Kateryna Stetsevych, gebürtig aus Tscherniwzi, die in Berlin lebt und in der Bundeszentrale für politische Bildung arbeitet, und dem Ex-Kulturmanager der Robert Bosch Stiftung des Bukowina-Zentrums an der Universität Tscherniwzi Bernd Böttcher. Der Landwirt aus Brandenburg Volker Rottstock stellte dankenswerterweise seinen Kleinbus zur Verfügung.

Die Hilfsgüter – darunter 2 Stromgeneratoren, Schlafsäcke, Babynahrung, Medikamente und medizinische Geräte, Kleidung, Taschenlampen, Powerbanks u.a. gingen an / in

  • lokale Verteidigungstruppen,
  • Militärkrankenhaus und andere Krankenhäuser in Tscherniwzi,
  • Unterkünfte für Geflüchtete,
  • andere Städte Zhytomyr und Kyiv.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Katja und Bernd!

APRIL

Spendenaktion. IKGS+Gedankendach

Unsere Freunde und Partner vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München haben mit der Spendenaktion #netzwerkgedankendach bereits 153 399 Euro sammeln können. In den letzten drei Wochen kamen drei weitere Busse mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Hygieneartikeln an.

Der Initiative des IKGS haben sich Freiwillige des Serviciul Voluntar de Ambulanta (Iasi, Rumänien) angeschlossen, die zweimal logistische Hilfe leisteten und aus den Spendenmitteln für das #netzwerkgedankendach 880 Dosen Insulin im Wert von 10.000 Euro besorgt und auf den Weg gebracht haben.

Besonders gefreut haben wir uns auch über die Spenden- und Hilfsaktion des deutschen Schauspielers Sebastian Hofmüller, der 2015 Erich Kästners Emil und die Detektive in Tscherniwzi aufgeführt hat.

Herr Prof. Stefan Purici, Prorektor an der Universität Suceava, ist uns eine große Hilfe beim Transport von humanitären Gütern nach Tscherniwzi.

Humanitäre Hilfe vom Universitätsklinikum Halle

Zu Beginn des russländischen Krieges gegen die Ukraine hat das Universitätsklinikum Halle eine Ukraine-Hilfe ins Leben gerufen. Am 6. April ist bereits der zweite Hilfstransport dieser Initiative in Tscherniwzi angekommen.

Der Transport enthielt in großem Umfang Medikamente, Kleidung und Lebensmittel. Außerdem waren in der Hilfslieferung  auch Rollstühle und Morphium, das unmittelbar an das Tscherniwzi Zentrum für Notfallmedizin und Katastrophenhilfe sowie das Gebietskrankenhaus für Kriegsveteranen weitergeleitet wurde.

Die Medikamente wurden an Krankenhäuser in Bilhorod-Dnistrowskyj, Bila Zerkwa, Schytomyr, Kalyniwka und Tscherniwzi weitergeleitet. Ein Teil wurde an die NGO Serce Bukowyny (Herz der Bukowina) übergeben, die die Medikamente in die Gebiete, wo Kampfhandlungen stattfinden, übermittelt.

Wir danken dem Universitätsklinikum Halle für die Initiative sowie dem Humanitäre Hilfe für die Ukraine e.V. Leipzig für die finanzielle Unterstützung.

Humanitäre Hilfe von der TH Lübeck
und dem Architekturforum Lübeck e.V.

Am 5. April erreichte ein weiterer Transport mit humanitärer Hilfe Tscherniwzi. Diesmal wurde er von der Technischen Hochschule Lübeck — einer Partnerhochschule der Universität Tscherniwzi, dem Architekturforum Lübeck e.V. und Privatpersonen auf den Weg gebracht. Enthalten waren unter anderem Lebensmittel, Kleidung, Schlafsäcke, Bettwäsche, Technik (Powerbanks, Taschenlampen), Hygieneartikel und Feuerlöscher.
Einen Teil der Güter haben wir bereits an das Dorf Bila Krynyzja, wo vierzig Geflüchtete aufgenommen wurden, an neu angekommene Geflüchtete in den Wohnheimen der Universität, an die Territoriale Verteidigung von Tscherniwzi sowie an uns persönlich bekannte Soldaten an der Front weitergeleitet.

Darüber hinaus hat sich die Lübeckerin Eva Albota, eine enge Freundin des Zentrums Gedankendach, die seit Jahren sowohl im Rahmen institutioneller Projekte als auch privat auf verschiedenste Weise die Stadt Tscherniwzi unterstützt, der Initiative der Technischen Hochschule Lübeck angeschlossen und mehrere Dutzend Kopfkissen gespendet.

Vielen herzlichen Dank! Wir hoffen auf unseren baldigen Sieg!

Humanitäre Hilfe von
Asociatia Tasuleasa Social und den Johannitern

Am 4. April haben wir eine große Hilfslieferung von  der  Stiftung Tasuleasa Social aus der rumänischen Stadt Bistritz, die von Die Johanniter Berlin unterstützt wurden, erhalten. Viele Lebensmittel, insbesondere auch  Babynahrung sowie Kleidung, Spielzeug, Hygieneartikel, Medikamente, Thermoskannen, Bettwäsche und Schlafsäcke wurden geschickt.
Diese Hilfsgüter gingen an die Studentenwohnheime der Universität Tscherniwzi, die jetzt als Unterkünfte für Geflüchtete genutzt werden, die Gemeinden in Putyla, Kamjana, Klischkiwzi, die Flüchtlinge aufgenommen haben, ein Kinderheim in Tscherniwzi, die Wohlfahrtsorganisation Wohlfahrtsfond Der Erste in Kyjiw, lokale Verteidigungstruppen in Tscherniwzi, die 80. Brigade, an die vordere Frontlinie.

Für das persönliche Engagement und die Vermittlung danken wir unserem Freund Mykola Lipisiwizkyj.

Vielen Dank, dass ihr der Ukraine helft!

Hilfe von Freund:innen. Ludwigsburg un Bukarest

Frau Prof. Heike Deckert-Peaceman, ihr Sohn Joshua sowie ihr Kollege Herr Prof. Tobias Arand von der PH Ludwigsburg haben mit Unterstützung mehrerer Freunde drei Busse mit humanitärer Hilfe nach Tscherniwzi geschickt. Die Busse waren voll mit Lebensmitteln, Medikamenten, Kleidung, verschiedenen Bedarfsartikeln für Kinder und vielem mehr.
Ein besonderes Gut war eine Kiste, die Kinder mit Herzen beklebt hatten. Die Herzen waren beschriftet mit Sätzen wie “Wir hoffen, dass alles gut wird”, “wir beten für euch”, “Viel Erfolg” und “You are not alone”. Die Anteilnahme der Schülerinnen und Schüler von der Goldberg-Realschule Sindelfingen rührt uns sehr.
Die Güter haben wir übergeben an Geflüchtete, die vorübergehend in den Wohnheimen der Universität untergebracht sind, an Einheiten der Territorialen Verteidigung in der Bukowina sowie in Kyjiw, Schytomyr, Poltawa, Charkiw und Bilhorod-Dnistrowskyj.

Außerdem schickten uns die Bukarester Freunde von der Wood Be Nice und die Galerie Celula de Arta unserer Freundin Olha Poljak taktische Westen und Rucksäcke, Ferngläser und Schuhe  sowie mehrere Kisten mit Medikamenten. Das alles haben wir direkt an die Front übermittelt.

Wir danken allen Freunden für die Hilfe!

Foto: Yevgenia Belorusets

Ukraine. Art, video and poetry
benefit event

Am Samstag, 2. April, fand von 16.00 bis 22.00 Uhr MEZ in der Lettrétage (Veteranenstr. 21) auf Initiative des Dichters Sebastian Unger — ein guter Freund des Gedankendachs und Co-Kurator der ANABASIS. ONLINE RESIDENCY — ein Ukraine. Art, Video and Poetry Benefit Event statt.
An der Aktion beteiligten sich viele ukrainische und internationale Künstlerinnen und Künstler. Es bedeutet uns sehr viel, dass unter den Gästen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ANABASIS. ONLINE RESIDENCY Dovile Aleksaite, Hana Yoo, Tiny Domingos, Nikolay Karabinovych, und Harri Kraievets sowie ANABASIS- Co-Kurator Oleksandr Sushynskii waren. Außerdem freuen wir uns über die Teilnahme unserer lieben Freundin Markosh Kryzhak sowie von Maxim Shalygin und Taras Polataiko, denen wir sehr verbunden sind.

Bei der Veranstaltung konnten Spenden in Höhe von 1000 Euro gesammelt werden. Diese wandeln Taras Polatajko und sein Team in Hilfsgüter um.

Herzlichen Dank aus der freien und starken Ukraine an Sebastian Unger für die Initiative zur Veranstaltung sowie allen, die daran teilgenommen haben.

MAI

Spendenaktion. IKGS+Gedankendach

Unsere Freunde und Partner vom IKGS haben mit der Spendenaktion #netzwerkgedankendach bereits 206 689 Euro sammeln können. In den letzten drei Wochen kamen weitere Transporte.

Am 3. und 4. Mai waren wir unterwegs in die rumänische Stadt Cluj Napoca und zurück. Dort konnten wir die Hilfslieferung umladen, die wir von der Hochschule Aalen und dem IKGS erhielten. Auf der Rückfahrt konnten wir an der Universität Suceava außerdem noch die Hilfsgüter für die NGO “Czernowitzer Gebietsorganisation für Menschen mit Behinderung “Leader” zuladen.
Dieses Mal bekamen wir viel Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Hygieneartikel, Lebensmittel sowie Medikamente. Unser besonderer Dank gilt privaten Personen, die für unsere Bedarfe das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin und einige spezielle Medikamente für die Behandlung von verwundeten Soldaten besorgten. Die Hilfsgüter werden nun übergeben an unsere Wohnheime, wo Binnenflüchtlinge wohnen, an geflüchtete Menschen, die wir persönlich kennen, sowie über unser Freiwilligennetzwerk in die anderen Regionen des Landes.
Ein Geschenk besonderer Art ist die Gesamtausgabe der Werke von Tanja Kinkel. Wir integrieren die Bücher sehr gern in die Bibliothek des Zentrums Gedankendach und freuen uns sehr über die signierten Exemplare!

Am 11. Mai, konnten wir einen weiteren Hilfstransport in Vatra Dornei abholen. Dieses Mal waren außer Hygieneartikeln, Schlafsäcken und Süßigkeiten auch noch spezielle Sachen für Kinder dabei: Malbücher, Puzzles, Seifenblasen, Buntstifte. Diese Hilfe besonderer Art wurde dank der Spende von der Organisation Schüler Helfen Leben möglich. Unsere Partnereinrichtung IKGS kümmerte sich um die Anschaffung der Hilfsgüter und die Organisation des Transportes von München nach Rumänien.
Alle Kindersachen wurden bereits sortiert und werden demnächst verteilt — für die Kinder, die mit ihren Familien in den Wohnheimen leben, in einige regionale Gemeinden, ein Teil davon wird in ein Rehabilitationszentrum für Behinderte Kinder in die Region Kyjiw geschickt.

Hilfe von Freund:innen aus Dresden

Bereits zum zweiten Mal organisierte ein Team von Freunden aus Dresden eine Hilfslieferung für uns, die in die rumänische Stadt Vatra Dornei zugestellt wurde – dank dem unermüdlichen Einsatz von Helena Ludwig, Simon Fischer, Joshua Peaceman und Stefan Seifert.

In Vatra Dornei luden wir die Hilfsgüter in unseren Kleintransporter um. Dafür durften wir den Parkplatz von der Raststätte Popas Podu’ Alunului nutzen – dank der freundlichen Genehmigung des Besitzers, unseres neuen rumänischen Freundes Florin Ursatiuc. Nach dem Umladen waren wir auch noch zum Mittagessen eingeladen und danken Herrn Ursatiuc für die leckeren rumänischen Spezialitäten sehr herzlich!

Unter den Hilfsgütern, die für unsere Bedarfe eingesammelt und erworben wurden, sind Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel, Osterschokolade, Wasserfilter, Kompasse und vieles andere.

Die Güter wurden bereits oder werden übergeben:

  • an die Wohnheime der Universität, die zu Notunterkünften für Geflüchtete umfunktioniert wurden,
  • in die regionalen Gemeinden und an Einzelpersonen, von denen wir wussten, dass und welche Hilfe sie benötigen,
  • in andere ukrainische Städte, wo dringend Hilfe benötigt wird, unter anderem nach Kyjiw und Borodianka.

Bericht von Keno Verseck für die Deutsche Welle.

Oxana Matiychuks Münchner Treffen mit Lesern und Leserinnen ihrer Kolumne Ukrainische Tagebuch in der Süddeutschen Zeitung

Seit Beginn der russischen Invasion berichtet Oxana Matiychuk in ihrem Ukrainischen Tagebuch für die Süddeutsche Zeitung fast täglich aus dem kriegsgebeutelten Land.

Am 29. Mai hatten Leserinnen und Leser des Tagebuchs im Rahmen der Veranstaltung SZ im Dialog München die Gelegenheit, mit Oxana Matiychuk ins Gespräch zu kommen und mehr über die Ukraine, den Krieg sowie den persönlichen Umgang  mit dem Krieg zu erfahren.

Unterstützt wurde Oxana Matiychuk von der großartigen Iris Berben, die sich auch politisch und sozial engagiert, u.a. gegen Rassismus und Antisemitismus. Die Schauspielerin las ausgewählte Texte aus dem Ukrainischen Tagebuch.

Für Oxana Matiychuk war es die zweite Begegnung mit Iris Berben, die im April 2011 auf Einladung des Zentrums Gedankendach in Tscherniwzi war und Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger, die sehr jung dem Nationalsozialismus zum Opfer fiel, auf Deutsch vortrug und auch eine ukrainische Ausgabe von Selmas Gedichten in der Übersetzung von Petro Rychlo möglich machte.

Die Einnahmen aus der Lesung des Ukrainischen Tagebuchs im Rahmen von SZ im Dialog München vom 29.5. kommen der Ukrainehilfe zugute.

Wir freuen uns sehr, dass auch einige Freundinnen und Freunde des Zentrum Gedankendach, die in Deutschland wohnen oder vorübergehend sind, dabei sein konnten.

Artikel von Laura Hertreiter und Cornelius Pollmer für Süddeutsche Zeitung.