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ZÄHLE DIE MANDELN

ZÄHLE DIE MANDELN: Bilder zu Gedichten von Paul Celan. Helga von Loewenich (Berlin)

Multimediale Ausstellung zum 100. Geburtstag von Paul Celan

21.11-5.12`20

Ausstellungsort: Steinbarg Gallery & Cafe (Universitätіstrasse 11)

Eintritt frei. Bitte achten Sie auf den Mindestabstand und denken Sie an Ihre Gesichtsmasken.

Ein Projekt von “Ukrainisch-deutsche Kulturgesellschaft Tscherniwzi” am Zentrum Gedankendach.
Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung Goethe-Institut Ukraine in der Zusammenarbeit mit Центр Юдаїки – Judaica Center in Kyiv statt.

Der bildnerische Dialog mit Werken der Dichtung und Musik ist Grundthema und Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens Helga von Loewenichs, das seine Gestaltung vor allem in Aquarellen, Collagen und anderen Farbtechniken findet. Seit vielen Jahren befasst sie sich mit Gedichten von Paul Celan, deren gedankliche und bildliche Konzentration sie immer wieder fasziniert. Wort und Farbe treffen sich in ihren Bildern zu einem synästhetischen Dialog, der ungeahnte Zusammenhänge der Celanschen Gedichte hervorhebt und dadurch neue Facetten ihrer Interpretation ermöglicht. Bei aller Abstraktheit bewahren diese Bilder ihre konkrete, vom Gedicht vorgeschriebene Dinglichkeit und geben der Celanschen poetischen Realität einen zusätzlichen optischen Klang, der durch seine farbliche Dimension sie bereichert.

Petro Rychlo

Helga von Loewenich wurde am Bodensee geboren. Sie studierte Malerei in Nürnberg und München und hielt sich 1972 als Gaststudentin an der Bezalel-Akademie in Jerusalem auf. Weitere Studienwege führten sie nach Prag und Warschau. Sie hat in mehreren Städten und Ländern ihre Bilder ausgestellt. – Der bildnerische Dialog mit Werken der Dichtung und Musik ist Grundthema und Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens Helga von Loewenichs, das seine Gestaltung in Aquarellen, Collagen und anderen Farbtechniken findet. Die Künstlerin ist Mitglied mehrerer Kunst- und Literaturgesellschaften.

1997 wurde sie für ihr Wirken mit dem Rabbiner- Seligman-Meyer-Preis (Bayern) und 2018 mit der Ehrenmedaille der Stadt Czernowitz (Ukraine) ausgezeichnet. Sie lebt heute in Berlin und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Jüdischen Museums.

Die AusstellungsbesucherInnen können sich durch die digitale Ausstellung auf dem Bildschirm selbst “bewegen”. Außerdem können alle Interessenten sich einen QR-Code auf das eigene Gerät heruntergeladen, der den Zugang zur Online-Galerie ermöglicht.

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